Zum Thema Windkraft im Hofoldinger Forst 

Der ARGE -Vorsitz der vier Gemeinden Brunnthal, Sauerlach, Aying und Otterfing wurde für die nächsten 6 Monate an Herr Kern übertragen. Seine erste Handlung am 14.01.2020 war, eine ARGE-Sitzung natürlich nicht öffentlich und hinter verschlossenen Türen abzuhalten. Unser Landrat Herr Göbel war bei dieser Sitzung auch anwesend. Die den Bürgern versprochene Transparenz ist für Herrn Kern offensichtlich ein Fremdwort. Keiner der PWB, SPD, UWB und Bündnis 90 die Grünen Gemeinderäte waren informiert, obwohl kurz vorher eine Gemeinderatssitzung stattfand. 
Warum war das so? Natürlich um den Bürgern die Chance zum demonstrieren zu nehmen. Das hätte sonst für unseren Bürgermeister ein schlechtes Bild vor den Landräten und seinen Bürgermeisterkollegen abgegeben. Bürgernähe ist scheinbar ein Fremdwort für Herrn Kern geworden. Einsicht ins Protokoll oder Anwesenheitsliste wird der Opposition auch nicht gewährt. 
Es wurden vermutlich die ersten Ergebnisse der Windhöffigkeits-Messungen besprochen. Diese Messung ist genauso zweifelhaft wie die gesamte nichttransparente und geheimagierende ARGE. 
Die Windhöffigkeitsmessung findet unverständlicherweise 800 Meter entfernt von den geplanten Windradstandorten statt, direkt an der Autobahn auf einer abgeholzten Fläche nähe Prielweg – Ney-Geräumt. Die unmittelbar daneben stark befahrene Autobahn beeinflussen diese Ergebnisse. 
Besonders da es sich um eine achtspurige Strecke mit 2 dauerhaft befahrenen LKW-Streifen handelt. Hier wird natürlich mit Hintergedanken agiert. Die starken Fahrtwinde von der Autobahnschneise  werden bei bestimmten Luftdruckverhältnissen als Aufwinde und Verwirbelungen mitgemessen. 
Die Windkraftlobby,  Ingenieurbüro Robert Sing wieder einmal an vorderster Front, ist verantwortlich für Auswahl der Standorte der Windmessung bzw. Vergabe und Auswahl der Messfirmen. Hier wird mit allen Mitteln versucht, die Windkraftindustrie zu retten. Die Lobbyvertreter sind Kerns engste Berater. 
  
Das ein Bürgermeister und ein Landrat so etwas zulassen und sogar fördern und gleichzeitig am  15. März wiedergewählt werden wollen, ist mir unverständlich. 
Dieser Windpark und die Zerstörung unseres Hofoldinger Forstes bzw. unserer Kulturlandschaft ist schon lange beschlossene Sache durch die CSU-Politik. 
  
Fraktionsvorsitzender und Gemeinderat
Siegfried Hauser